| Die F.M. Alexander-Technik hat mich zwei Dinge gelehrt:
die vorher kaum vorhandene bewusste Erfahrung von Körperbewegungen, von Spannungs- und Entspannungszuständen
und dann die Erkenntnis, dass das klassische, verkürzte „mens sana in corpore sano“ zum Ausdruck bringt, in welch starker Wechselwirkung die beiden Bereiche „Geist“ und „Körper“ stehen.
Es waren für mich Aha-Erlebnisse, aus einer Alexander-Stunde, in der ich mich kaum bewegte, vollkommen gelockert wegzugehen;
beim Gehen rein gedanklich die Schritte verlängern zu können oder gewisse Schmerzen wegzukriegen;
oder beim Liegen plötzlich zu erkennen, dass ich den ganze Körper – warum auch immer – lecht zusammenzog und verkrampfte und dieser Zustand eines ungünstigen Gebrauchs durch Besinnung auf einen anderen Gebrauch sofort zu lösen war.
Die umgekehrte Wirkung, jene des besseren Gebrauchs seiner selbst auf den Geist ist – für mich – subtiler und weniger unmittelbar erfahrbar. Aber die mehrjährige Erfahrung mit der Alexander-Technik hat mir sicherlich eine weit grössere Gelassenheit im Alltagsdruck gebracht.
K.Egli, Informatikberater
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